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Kinderbetreuung zu Hause in Krisensituationen

Symposium und Netzwerktreffen SOS-Kinderbetreuung
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Was wir tun

Geschulte Freiwillige der SOS-Kinderbetreuung gewährleisten in prekären Familiensituationen die Betreuung der Kinder; konkret bei Ausfall des betreuenden Elternteils mit einer psychischen Problematik oder aus anderen dringlichen Gründen, z.B. wegen eines nicht geplanten Klinikaufenthaltes. Eine ausgewiesene Fachperson vermittelt die Freiwilligen nach Vorgesprächen und schriftlicher Vereinbarung in die jeweilige Familie und begleitet sie, wenn nötig, im Sinne eines Coachings.

Die Einsätze je Familie sind während maximal 8 Wochen bzw. bis maximal 200 Stunden jährlich in verschiedenen Einsatzrhythmen möglich. Die SOS-Kinderbetreuung ergänzt die mobilisierbaren Ressourcen des Familiensystems, der Nachbarschaftshilfe und anderer sozialraum- und familiennaher Bezugssysteme und -personen. SOS-Kinderbetreuung versteht sich als Überbrückungsangebot in einer dringenden Notlage. Sofern eine längerfristige Betreuung der Kinder notwendig wird, unterstützt die SOS-Kinderbetreuung betroffene Familien bei der Suche nach einer geeigneten Lösung.

Wie wir wirken.

Die Notsituation betroffener Familien wird gemildert durch Entlastung von der Sorge um die Kinderbetreuung. Die Kinder werden „in den eigenen vier Wänden“, d.h. in ihrem Zuhause, zuverlässig und einfühlsam betreut. Ein geregelter Tagesablauf, Aktivitäten wie gemeinsame Spiele, Geschichten erzählen, Unterstützung bei Hausaufgaben usw. wirken stabilisierend. Die Notlage (Krise) der Familie wird beruhigt und die Ressourcen des Familiensystems werden gestärkt.

Die SOS Kinderbetreuung verringert die Stigmatisierungsgefahr der Familien und der Kinder. Die vertraute Umgebung und die familiäre Situation ermöglichen Gespräche, in denen auf drängende, durch die Situation hervorgerufene Fragen der Kinder eingegangen werden kann. Auf diese Weise werden die Kinder emotional entlastet, insbesondere in Bezug auf die Ungewissheit oder bei Ängsten, Scham- und Schuldgefühlen.



Träger
Ein regionales Diakonieprojekt in Winterthur und Umgebung der Reformierten Kirche des Kantons Zürich: www.zh.ref.ch


Mit Unterstützung von:
Adele-Koller-Knüsli-Stiftung Winterthur,
Hülfsgesellschaft Winterthur,
Stiftung fondia Bern,
Paul Schiller Stiftung Zürich.


In Zusammenarbeit mit dem Winterthurer Präventions- und Versorgungsprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern, www.wikip.ch